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News Feed der Feuerwehr Braunschweig & Ortsfeuerwehr Wenden

Wir waren für Sie im Einsatz!

Einsatz 11/2020

31.05.2020 # 19:38 Uhr

F1 - Lagerfeuer - Wenden

#einsatzof23
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Rettung eines Bauarbeiters aus ca. 6 m Höhe

Braunschweig. Am Donnerstag um 13:30 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Braunschweig zu einer Höhenrettung nach Melverode alarmiert. Ein Arbeiter war bei Dacharbeiten an dem Dachstuhl eines Einfamilienhauses verunglückt und auf das Baugerüst gestürzt. Beim Eintreffen wurde deutlich, dass der Arbeiter das Baugerüst nicht mehr selbständig verlassen kann. Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr übernahmen die medizinische Versorgung und transportierten den Arbeiter anschließend schonend im Liegen mit einer Schleifkorbtrage über eine Drehleiter die ca. 6 Meter auf den Boden zurück. Der Arbeiter wurde im Anschluss mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren.
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Rettung eines Bauarbeiters aus ca. 6 m Höhe
 
Braunschweig. Am Donnerstag um 13:30 Uhr wurde die Berufsfeuerwehr Braunschweig zu einer Höhenrettung nach Melverode alarmiert. Ein Arbeiter war bei Dacharbeiten an dem Dachstuhl eines Einfamilienhauses verunglückt und auf das Baugerüst gestürzt. Beim Eintreffen wurde deutlich, dass der Arbeiter das Baugerüst nicht mehr selbständig verlassen kann. Die Einsatzkräfte der Berufsfeuerwehr übernahmen die medizinische Versorgung und transportierten den Arbeiter anschließend schonend im Liegen mit einer Schleifkorbtrage über eine Drehleiter die ca. 6 Meter auf den Boden zurück. Der Arbeiter wurde im Anschluss mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gefahren.

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Danke an euch .immer zu Hilfe 🥄

Das habt ihr wieder toll gemacht 👍schönen das ihr da seit wünsche noch ein schönes Wochenende 🙋‍♀️

Auf euch ist eben immer Verlass. 👍Weiter so! 🚒🚑

Ihr seid einfach die besten. Bleibt so.

Pascal Oppermann

Ihr Seid Prima, auf euch ist immer Verlass, weiter So

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Video vom Krisenstab „Corona“ Braunschweig vom 26.05.2020 ... weiterlesenreduzieren

Die Idee zur Kampagne wurde vor einigen Wochen in der Gefahrenabwehrleitung entwickelt. „Die Botschaft kommt nun genau zur rechten Zeit“, sagte Torge Malchau, Fachbereichsleiter Feuerwehr. „Die Infektionszahlen sind inzwischen sehr niedrig und Lockerungen sind möglich. Das Leben kehrt in die Stadt zurück und obwohl sich alles zunehmend „normal“ anfühlt, müssen wir alle ein paar einfache Regeln beachten, um das Infektionsgeschehen auf einem niedrigen Stand zu halten und erneute radikale Maßnahmen zu vermeiden.
Mit der Kampagne wollten wir möglichst viel Aufmerksamkeit für dieses Thema erreichen und mit den bunten Plakaten freundlich an die Hygieneregeln erinnern.“In den nächsten Tagen wird euch sicher an der ein oder anderen Stelle in Braunschweig dieses Plakat ins Auge fallen. Wir wollen die drei wichtigsten Regeln bewerben: Abstand halten, Mund-Nasenschutz tragen in Bus und Bahn, im Einzelhandel und dort, wo Abstände schwierig sind, und regelmäßiges Händewaschen 👋🏽😷💦

"Schritt für Schritt kommen jetzt Lockerungen der harten Restriktionen der vergangenen Wochen", sagte Oberbürgermeister Ulrich Markurth. "Darüber sind wir alle sehr erleichtert. In unsere Stadt kommt wieder Leben, Wirtschaft, Handel und auch viele Eltern atmen wieder auf. Doch gehen wird dies nur, wenn wir alle bereit sind, mit der steten Bedrohung durch dieses Virus zu leben. Und das heißt: Sich und andere schützen, mit etwas lästigen, aber letztlich sehr einfachen Vorsichtsmaßnahmen, mit denen wir uns gegenseitig schützen können. "Zeige Herz" für Braunschweig heißt, auf sich und die Mitmenschen Acht geben. Das ist unsere Botschaft als Stadtverwaltung, das ist mein Appell an die Braunschweigerinnen und Braunschweiger."

Foto: Florian Kleinschmidt/BestPixels.de
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Die Idee zur Kampagne wurde vor einigen Wochen in der Gefahrenabwehrleitung entwickelt. „Die Botschaft kommt nun genau zur rechten Zeit“, sagte Torge Malchau, Fachbereichsleiter Feuerwehr. „Die Infektionszahlen sind inzwischen sehr niedrig und Lockerungen sind möglich. Das Leben kehrt in die Stadt zurück und obwohl sich alles zunehmend „normal“ anfühlt, müssen wir alle ein paar einfache Regeln beachten, um das Infektionsgeschehen auf einem niedrigen Stand zu halten und erneute radikale Maßnahmen zu vermeiden.
Mit der Kampagne wollten wir möglichst viel Aufmerksamkeit für dieses Thema erreichen und mit den bunten Plakaten freundlich an die Hygieneregeln erinnern.“

Feuerwehr Braunschweig und Facebook
Teil III: Video der letzten 10 Jahre Facebook
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Oooooooh, das ist aber ein schönes Video, vielen Dank! 👍👏😀🚒🚑

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Feuerwehr Braunschweig und Facebook
Teil II: Erfahrungen, Bomben und Likes:

Ein wesentlicher Teil dieser Erfahrungen begründete sich bereits in der Evakuierung im Jahr 2005 aus Anlass einer Bombenentschärfung im damaligen Schlosspark. Es galt, eine große Zahl von Menschen aufgrund der Lage schnell (und nachts) zu evakuieren, und trotz grundsätzlich vorhandener Medientechnik in der als Auffangstation hergerichteten VW-Halle, gab es keinerlei Möglichkeit diese zu nutzen, um jenseits von Durchsagen über den Fortschritt der Arbeiten zu informieren. Mit Facebook konnte diese Lücke dann geschlossen werden. Die Pressearbeit wurde direkt im Stab durch Hermanns um Facebook ergänzt, Töpke etablierte die Technik, um "draußen" Fotos von neuralgischen Punkten und dem Geschehen aufzunehmen und live in den Stabsraum übertragen zu können. Zusammen mit den Informationen von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und anderen Organisationen und Behörden, welche im Stab zusammenlaufen, können wir euch dann direkt von dort, aus dem Herzen der Gefahrenabwehrleitung, mit fundierten Informationen versorgen: "Was passiert gerade? Warum machen wir das? Wer ist betroffen, wie soll man sich verhalten? Welche Probleme versuchen wir gerade zu lösen?" Und natürlich haben zwischendrin auch immer wieder einmal skurrile oder besonders schöne Momente und Eindrücke ihren Platz.

Dieses Konzept konnten wir bei einigen kleineren Evakuierungen wie auch bei Hochwasserlagen erproben und verfeinern, um es dann im Rahmen der Evakuierung im Brawo - Park im Jahr 2015 einem echten Stresstest zu unterziehen. Allein unser erster Beitrag hatte hier eine Reichweite von über 90.000 Personen, 757 mal wurde er geteilt und 355 Kommentare wurden hinterlassen. Die Nacht wurde lang.

Aber auch wenn wir außerhalb unterwegs sind, wie beispielsweise beim Jahrhunderthochwasser in Magdeburg 2013, berichten wir über unsere Arbeit vor Ort, oftmals "aus dem Sandsackstapel", direkt aus der Lage heraus. Dort wo Netz und gelegentlich auch eine Steckdose zu finden sind.

Neben Facebook nutzen wir mittlerweile bei Großschadenslagen auch weitere Möglichkeiten, wie beispielsweise die Warn-App Nina, welche wir euch wärmstens ans Herz legen. Sowohl Facebook wie auch Radiodurchsagen und die Nina - Meldungen entstammen dabei stets derselben Quelle: sie kommen direkt aus der Gefahrenabwehrleitung wo alle Fäden zusammenlaufen.

Außerhalb der Großeinsätze findet ihr bei uns alles was wir interessant, skurril oder als "Awwwww!" - Moment berichtenswert finden, und natürlich stellen wir euch auch hin und wieder unseren Alltag in verschiedenen Facetten vor.

Insgesamt haben wir so in den letzten 10 Jahren 2043 (jetzt 2044 😉 Beiträge mit 681 Fotos und zusätzlich 23 Fotoalben zu speziellen Themen sowie 25 Videos veröffentlicht. Wie überall in der Feuerwehr in Braunschweig stets im Tandem aus Ehrenamt und Beruf.

Und auf eines könnt ihr euch bei uns auch in Zukunft verlassen: wir berichten zeitnah, sachlich, und hoffentlich informativ.
Und auch wenn ihr kein Facebook-Fan unserer Seite sein müsst (ihr müsst noch nicht einmal bei Facebook registriert sein, um die Seite sehen zu können: auch dies war uns wichtig) so freuen wir uns natürlich über jeden Like!
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Feuerwehr Braunschweig und Facebook 
Teil II: Erfahrungen, Bomben und Likes: 

Ein wesentlicher Teil dieser Erfahrungen begründete sich bereits in der Evakuierung im Jahr 2005 aus Anlass einer Bombenentschärfung im damaligen Schlosspark. Es galt, eine große Zahl von Menschen aufgrund der Lage schnell (und nachts) zu evakuieren, und trotz grundsätzlich vorhandener Medientechnik in der als Auffangstation hergerichteten VW-Halle, gab es keinerlei Möglichkeit diese zu nutzen, um jenseits von Durchsagen über den Fortschritt der Arbeiten zu informieren. Mit Facebook konnte diese Lücke dann geschlossen werden. Die Pressearbeit wurde direkt im Stab  durch Hermanns um Facebook ergänzt, Töpke etablierte die Technik, um draußen Fotos von neuralgischen Punkten und dem Geschehen aufzunehmen und live in den Stabsraum übertragen zu können. Zusammen mit den Informationen von Feuerwehr, Polizei, Rettungsdienst und anderen Organisationen und Behörden, welche im Stab zusammenlaufen, können wir euch dann direkt von dort, aus dem Herzen der Gefahrenabwehrleitung, mit fundierten Informationen versorgen: Was passiert gerade? Warum machen wir das? Wer ist betroffen, wie soll man sich verhalten? Welche Probleme versuchen wir gerade zu lösen? Und natürlich haben zwischendrin auch immer wieder einmal skurrile oder besonders schöne Momente und Eindrücke ihren Platz.

Dieses Konzept konnten wir bei einigen kleineren Evakuierungen wie auch bei Hochwasserlagen erproben und verfeinern, um es dann im Rahmen der Evakuierung im Brawo - Park im Jahr 2015 einem echten Stresstest zu unterziehen. Allein unser erster Beitrag hatte hier eine Reichweite von über 90.000 Personen, 757 mal wurde er geteilt und 355 Kommentare wurden hinterlassen. Die Nacht wurde lang.

Aber auch wenn wir außerhalb unterwegs sind, wie beispielsweise beim Jahrhunderthochwasser in Magdeburg 2013, berichten wir über unsere Arbeit vor Ort, oftmals aus dem Sandsackstapel, direkt aus der Lage heraus. Dort wo Netz und gelegentlich auch eine Steckdose zu finden sind.

Neben Facebook nutzen wir mittlerweile bei Großschadenslagen auch weitere Möglichkeiten, wie beispielsweise die Warn-App Nina, welche wir euch wärmstens ans Herz legen. Sowohl Facebook wie auch Radiodurchsagen und die Nina - Meldungen entstammen dabei stets derselben Quelle: sie kommen direkt aus der Gefahrenabwehrleitung wo alle Fäden zusammenlaufen.

Außerhalb der Großeinsätze findet ihr bei uns alles was wir interessant, skurril oder als Awwwww! - Moment berichtenswert finden, und natürlich stellen wir euch auch hin und wieder unseren Alltag in verschiedenen Facetten vor.

Insgesamt haben wir so in den letzten 10 Jahren 2043 (jetzt 2044 ;) Beiträge mit 681 Fotos und zusätzlich 23 Fotoalben zu speziellen Themen sowie 25 Videos veröffentlicht. Wie überall in der Feuerwehr in Braunschweig stets im Tandem aus Ehrenamt und Beruf.

Und auf eines könnt ihr euch bei uns auch in Zukunft verlassen: wir berichten zeitnah, sachlich, und hoffentlich informativ.
Und auch wenn ihr kein Facebook-Fan unserer Seite sein müsst (ihr müsst noch nicht einmal bei Facebook registriert sein, um die Seite sehen zu können: auch dies war uns wichtig) so freuen wir uns natürlich über jeden Like!

Feuerwehr Braunschweig und Facebook
Teil I: Der Start, Werbung und erste Erfolge:

2010 - in diesem Jahr hat der Vulkan Eyjafjallajökull wochenlang Aschewolken ausgespuckt und damit den internationalen Flugverkehr - ähnlich wie heute - zum Erliegen gebracht. Es war das Jahr der Deepwater Horizon- und Loveparade-Unglücke, der Protest um Stuttgart 21 eskalierte, Lena Meyer-Landrut gewann den Eurovision Song Contest und Deutschland fuhr bei der Fußball-WM in Südafrika mit Bronze nach Hause. Es war die Zeit, in der Handys oftmals noch mit Tastatur einherkamen, eine 5MP Kamera, 512MB/8GB und 1GHz auf Android 2.0 als modern galten und HSDPA das ultimative Maß der Dinge in Sachen Datenübertragungsrate war.

Zusammengefasst also keine wirklich schöne Zeit, wenn es zwischen all den Hiobsbotschaften nicht auch etwas Gutes, wie die Gründung unseres Facebook-Auftrittes, zu vermelden gäbe.

Begonnen hat unsere Facebook - Seite dabei ursprünglich einmal als Werbemedium für die damalige "Einsteigen!" – Kampagne, welche in einem Tag der Feuerwehr auf dem Harz & Heide Gelände gipfelte. Zu jener Zeit war Facebook erst knapp ein Jahr in Deutschland vertreten, der Markt wurde ansonsten von MySpace, StudiVZ & Co dominiert. Wo die Reise hingehen sollte, konnte zu diesem Zeitpunkt also noch niemand wirklich ahnen.

Im Rahmen der "Einsteigen - Kampagne" wurden dann, sehr zaghaft, erste Beiträge zu den verschiedenen Veranstaltungen mit dem mit Werbung versehenem Linienbus in Original- und Modellgröße gepostet. "Facebook" war dabei nur ein Baustein von vielen, wie z. B. klassischen Flyern, Litfaßsäulen-Werbung und einer klassischen Webseite.

Nach diesem kurzen Intermezzo und mit Beendigung der Aktion fiel die Seite dann auch erst einmal wieder in einen Dornröschenschlaf. Erst knapp ein Jahr später haben sich dann Marco Töpke, dem Initiator der Seite, und Frank Hermannns, dem damaligen Pressesprecher, mehr oder weniger zufällig über die Zukunft der Seite und die Möglichkeiten der weiteren Nutzung unterhalten.
Marco Töpke, ehrenamtlich in der OF Broitzem und auch als "Stadtwebmaster" unterwegs, hatte zu diesem Zeitpunkt bereits das Projekt "Feuerwehr-Server Braunschweig" initiiert und betrieben. Dort konnten sich die verschiedenen Ortsfeuerwehren wie auch die Berufsfeuerwehr präsentieren und in einem Forenbereich intern austauschen. Zwischen Hermanns und Töpke herrschte schnell Einigkeit, welchen Stil die Seite zukünftig verfolgen sollte, welche Inhalte veröffentlicht werden sollen - und welche eben auch nicht.

Das Thema "soziale Medien", einen Begriff, den es damals so noch nicht gab, in einem Bereich der öffentlichen Verwaltung und insbesondere der Feuerwehr zu etablieren, traf dabei durchaus auf vielerlei Skepsis und Bedenken auf Seiten der Entscheidungsträger. Beharrlich und Schritt für Schritt haben Hermanns und Töpke jedoch gezeigt, dass eine Nutzung der sozialen Medien eben nicht dem Voyeurismus, sondern der ernsthaften Information dienen kann. Töpkes beharrliche Art, neue Ideen konsequent zu verfolgen und zur Umsetzung zu bringen sowie Hermanns` ausgeglichene und reflektierte Art waren auf diesem Weg als Team sicher nicht von Nachteil. Einen weiteren Schub hat die Seite dann durch den damaligen stellvertretenden und heutigen Leiter der Feuerwehr Torge Malchau erhalten, welcher das Potential früh erkannte und entsprechend förderte. Konsequenterweise war die Facebook - Seite dann auch schnell unter den Top 6 Feuerwehrseiten in D. neben Städten wie Berlin, München oder auch Hamburg vertreten. Im Jahr 2013 haben Malchau, Hermanns und Töpke dann in der "Brandschutz", der dt. Feuerwehr-Zeitung, im Rahmen eines Artikels „Facebook: Nutzung durch die Feuerwehr “ aus ihren Erfahrungen berichtet und damit in vielen Regionen von Deutschland den Start weiterer Seiten ebendort vereinfacht.
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Feuerwehr Braunschweig und Facebook
Teil I: Der Start, Werbung und erste Erfolge: 

2010 - in diesem Jahr hat der Vulkan Eyjafjallajökull wochenlang Aschewolken ausgespuckt und damit den internationalen Flugverkehr - ähnlich wie heute - zum Erliegen gebracht. Es war das Jahr der Deepwater Horizon- und Loveparade-Unglücke, der Protest um Stuttgart 21 eskalierte, Lena Meyer-Landrut gewann den Eurovision Song Contest und Deutschland fuhr bei der Fußball-WM in Südafrika mit Bronze nach Hause. Es war die Zeit, in der Handys oftmals noch mit Tastatur einherkamen, eine 5MP Kamera, 512MB/8GB und 1GHz auf Android 2.0 als modern galten und HSDPA das ultimative Maß der Dinge in Sachen Datenübertragungsrate war. 

Zusammengefasst also keine wirklich schöne Zeit, wenn es zwischen all den Hiobsbotschaften nicht auch etwas Gutes, wie die Gründung unseres Facebook-Auftrittes, zu vermelden gäbe.

Begonnen hat unsere Facebook - Seite dabei ursprünglich einmal als Werbemedium für die damalige Einsteigen! – Kampagne, welche in einem Tag der Feuerwehr auf dem Harz & Heide Gelände gipfelte. Zu jener Zeit war Facebook erst knapp ein Jahr in Deutschland vertreten, der Markt wurde ansonsten von MySpace, StudiVZ & Co dominiert. Wo die Reise hingehen sollte, konnte zu diesem Zeitpunkt also noch niemand wirklich ahnen.

Im Rahmen der Einsteigen - Kampagne wurden dann, sehr zaghaft, erste Beiträge zu den verschiedenen Veranstaltungen mit dem mit Werbung versehenem Linienbus in Original- und Modellgröße gepostet. Facebook war dabei nur ein Baustein von vielen, wie z. B. klassischen Flyern, Litfaßsäulen-Werbung und einer klassischen Webseite. 

Nach diesem kurzen Intermezzo und mit Beendigung der Aktion fiel die Seite dann auch erst einmal wieder in einen Dornröschenschlaf. Erst knapp ein Jahr später haben sich dann Marco Töpke, dem Initiator der Seite, und Frank Hermannns, dem damaligen Pressesprecher, mehr oder weniger zufällig über die Zukunft der Seite und die Möglichkeiten der weiteren Nutzung unterhalten.
Marco Töpke, ehrenamtlich in der OF Broitzem und auch als Stadtwebmaster unterwegs, hatte zu diesem Zeitpunkt bereits das Projekt Feuerwehr-Server Braunschweig initiiert und betrieben.  Dort konnten sich die verschiedenen Ortsfeuerwehren wie auch die Berufsfeuerwehr präsentieren und in einem Forenbereich intern austauschen. Zwischen Hermanns und Töpke herrschte schnell Einigkeit, welchen Stil die Seite zukünftig verfolgen sollte, welche Inhalte veröffentlicht werden sollen - und welche eben auch nicht. 

Das Thema soziale Medien, einen Begriff, den es damals so noch nicht gab, in einem Bereich der öffentlichen Verwaltung und insbesondere der Feuerwehr zu etablieren, traf dabei durchaus auf vielerlei Skepsis und Bedenken auf Seiten der Entscheidungsträger. Beharrlich und Schritt für Schritt haben Hermanns und Töpke jedoch gezeigt, dass eine Nutzung der sozialen Medien eben nicht dem Voyeurismus, sondern der ernsthaften Information dienen kann. Töpkes beharrliche Art, neue Ideen konsequent zu verfolgen und zur Umsetzung zu bringen sowie Hermanns` ausgeglichene und reflektierte Art waren auf diesem Weg als Team sicher nicht von Nachteil. Einen weiteren Schub hat die Seite dann durch den damaligen stellvertretenden und heutigen Leiter der Feuerwehr Torge Malchau erhalten, welcher das Potential früh erkannte und entsprechend förderte. Konsequenterweise war die Facebook - Seite dann auch schnell unter den Top 6 Feuerwehrseiten in D. neben Städten wie Berlin, München oder auch Hamburg vertreten. Im Jahr 2013 haben Malchau, Hermanns und Töpke dann in der Brandschutz, der dt. Feuerwehr-Zeitung, im Rahmen eines Artikels „Facebook: Nutzung durch die Feuerwehr “ aus ihren Erfahrungen berichtet und damit in vielen Regionen von Deutschland den Start weiterer Seiten ebendort vereinfacht.

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Es ist immer wieder ein schönes Andenken wenn man den Bus sieht

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Video vom Krisenstab „Corona“ Braunschweig vom 20.05.2020 ... weiterlesenreduzieren

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